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Adelindis Therme profitiert von Förderprogramm - Außenbecken werden modernisiert

Adelindis Therme profitiert von Förderprogramm - Außenbecken werden modernisiert

Ein Bundesförderprogramm in Höhe von 600 Millionen Euro für kommunale Einrichtungen umfasst eine Investitionshilfe, welche zur Unterstützung in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur gedacht ist. Als Mehrheitsgesellschaft der Thermalbad Buchau Betriebs-GmbH hat die Stadt Bad Buchau einen entsprechenden Antrag für finanzielle Hilfen aus diesem Fördertopf gestellt. Die beiden Bundestagsabgeordneten Martin Gerster und Josef Rief teilten nach zwei individuellen vor-Ort-Besuchen nun mit, dass für die Sanierung der beiden Aussenbecken der Adelindis Therme insgesamt 1,35 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Die Gesamtkosten der Modernisierung belaufen sich auf rund 4 Millionen Euro.

Als zuständigem Berichterstatter im Haushaltsausschuss für das Förderprogramm war es Gerster besonders wichtig, sich vor Ort über die geplanten Modernisierungsarbeiten zu informieren. „Der Bund fördert geeignete Projekte mit einem Anteil von 45%, das ist ein extrem hoher Wert und ist sicher für Beteiligte eine enorme Unterstützung. Insgesamt über 1.100 förderfähige Anträge gingen bundesweit ein“, erklärte er. Josef Rief ist das Förderprogramm auch ein besonderes Anliegen, da er dieses seit der Auflage eigens mitgestaltet hat und er weiß, wie wichtig diese Unterstützung für den ländlichen Raum ist.

Im Landkreis Biberach wurden bereits anderen Einrichtungen Zusagen für die Investitionshilfe erteilt. Bezuschussbare Projekte müssen ein überdurchschnittliches Investitionsvolumen aufweisen können und eine regionale oder auch überregionale Bedeutung vorweisen. Beides träfe für die Adelindis Therme zu und hat am Standort Bad Buchau darüber hinaus noch einen Mehrwert für die gesundheitstouristische Infrastruktur im ländlichen Raum.

Das sieht Bürgermeister Peter Diesch ähnlich und erklärt, dass ein Großteil der Touristen in Bad Buchau „der Gesundheit wegen“ die Stadt besucht. Das Gesundheitszentrum Federsee mit der Thermen- und Saunalandschaft sei deswegen regelrecht ein Besuchermagnet für die Kurstadt am Federsee. Ein Angebot im Bereich der Therme, welches dem aktuellen Stand entspricht, sei deswegen besonders wichtig.

Walter Hummler, Geschäftsführer des Gesundheitszentrums Federsee und Guido Klaiber, Geschäftsführer der Adelindis Therme zeigten sich sehr dankbar, für die nicht selbstverständliche Hilfe. Schon länger seien die beiden Becken nicht mehr in bestem Zustand gewesen, da diese bereits seit rund 30 Jahren in Betrieb gewesen seien. Mit der nun geplanten Modernisierung sollen die beiden Becken auf Edelstahlbecken umgerüstet werden. Auch die Wassertechnik soll in diesem Zuge auf den aktuellsten Stand gebracht werden und die Umgebung an den neu entstehenden Thermeneingang angepasst werden.

Gerster und Rief nahmen sich bei ihren beiden Terminen auch die Zeit, um in den Austausch zu aktuellen gesundheitspolitischen Aufgabenstellungen zu gehen. Bei zwei kurzen Rundgängen überzeugten sie sich selbst vom Zustand der beiden Außenbecken und von der zukunftsorientierten Ausrichtung des Unternehmens. Bereits vor Beginn der Pandemie wurden die Arbeiten für einen neuen Thermeneingang samt erweiterter Saunalandschaft und neuem Gastronomiebereich aufgenommen. Dieser stellt einen Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens dar und soll langfristig als Leuchtturm für das Unternehmen, gelegen an der Schwäbischen Bäderstraße, fungieren. 

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