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Redaktion: Detail

Gesundheitszentrum Federsee investiert in die Zukunft

Baustart der Großprojekte

Gesundheitszentrum Federsee investiert in die Zukunft

Der Anfang ist gemacht. Die Bauarbeiten für die Großprojekte auf dem Federseeareal haben begonnen – ein wichtiger Entwicklungsschritt für das Gesundheitszentrum Federsee. Gleich drei Großprojekte werden am Gesundheitscampus realisiert, um für die Zukunft bestens aufgestellt zu sein. Auf dem Areal der bereits laufenden Baumaßnahmen entsteht ein neuer Thermeneingang, ein Pflegeheim („Haus Irmengardis“) sowie eine Seniorenwohnanlage mit Service-Wohnen und Tagespflege („Lina-Hähnle-Haus“). Die Adelindis Therme ist weiter wie gewohnt geöffnet.

Mit dem Bau des Ärztehauses 2017 legte das Gesundheitszentrum Federsee einen ersten Grundstein zur strategischen Weiterentwicklung seines medizinischen Portfolios. Die Versorgung der Gäste und Bürger wurde nicht nur erheblich verbessert, sondern auch ausgeweitet. Gegen Ende des vergangenen Jahres erfolgte der Start für die Erweiterung am westlichen Ende des Areals. Der, für etwa 10 Millionen geplante Eingangsbereich für die Therme, wird sich ganz an den Kundenwünschen orientieren und sich über 3.000 m² erstrecken. Geplant ist eine moderne Gestaltung, die sich harmonisch ins Gesamtbild einfügt. Regionale Aspekte und ein Dachgarten mit Sauna im Obergeschoß werden das Gebäude auszeichnen. „Wir werden auch ein Bistro im Gebäude integrieren, das beidseitig, sowohl von Thermenbesuchern als auch von Saunagästen aufgesucht werden kann. Weiter wird unser gastronomisches Angebot, regional erweitert; ganz im Sinne unserer Gäste“, so Guido Klaiber, Geschäftsführer der Adelindis Therme.

Ein weiterer Höhepunkt im systematischen Ausbau des Gesundheitscampus ist die, sich demnächst im Bau befindliche, Seniorenwohnanlage. Die Anlage wird mit der Adelindis Therme verbunden sein. Ein beheizter und überdachter Bademantelgang gewährleistet den zukünftigen Bewohnern einen direkten Zugang zum Thermalbad. Geschäftsführer Walter Hummler ist begeistert. „Eine Seniorenwohnanlage, von der aus man eine Therme, bequem über einen Gang, erreichen kann – das ist bundesweit nahezu einmalig. Ich freue mich, dass wir durch das Projekt wieder unsere Fähigkeit für innovative Ansätze unter Beweis stellen können.“ Die 15 Wohnungen in der Seniorenwohnanlage werden über Zimmergrößen von etwa 60 m² bis 100 m² verfügen. Auch die integrierte Sozialstation wird dort über Räumlichkeiten verfügen und das Angebot auch für die Mieter der Wohnungen komfortabel abrunden.

Mit 60 Plätzen entsteht aktuell in unmittelbarer Nachbarschaft zur Klinik, Seniorenwohnanlage und Adelindis Therme das neue Pflegeheim „Haus Irmengardis“. Dieses wird nach Fertigstellung das bisherige städtische „Marienheim“ ersetzen und mit zusätzlichen Kapazitäten für eine ausreichende Versorgung der Stadt Bad Buchau und der Federseeregion sorgen. Das neue Pflegeheim übererfüllt alle Anforderungen an eine moderne Pflegeeinrichtung und ist räumlich gut in die Stadt Bad Buchau integriert. Die Pflegeeinrichtung betreibt der bisherige und vertraute Partner des Marienheims, die Altenheimat Eichenau GmbH. Die direkte Anbindung des „Haus Irmengardis“ an die Rehaklinik und das Kurzentrum bietet beiden Seiten Vorteile und eröffnet auch der Federseeklinik neue Marktchancen, z.B. in der Mitversorgung von pflegebedürftigen Angehörigen von Rehabilitanden. Gerade dieses Segment ist im südlichen Baden-Württemberg sehr unterversorgt. Die Bauprojekte bedingen neue Festsetzungen des Flächennutzungsplans und des einschlägigen Bebauungsplans. In der Gesamtfortschreibung und Änderung der Bauleitplanungen sehen auch die Stadtverantwortlichen eine Herausforderung für die Stadtplanung und zugleich eine große Chance für eine attraktive Weiterentwicklung Bad Buchaus – also ein Mittel aktiver Zukunftsgestaltung.

In Sachen Naturschutz wird ebenfalls gepunktet. Als Bauherr und Investor ist das Gesundheitszentrum für die Generierung von Ökopunkten zur Genehmigung des Bebauungsplans verantwortlich. Im vorliegenden Fall erfolgt die Generierung durch eine Maßnahme zur Renaturierung von Fließgewässern (des Mühlbachs) einschließlich der Uferbereiche und zur Herstellung der Durchgängigkeit für wandernde Fischarten.

Da sich die geplanten Gebäude über einer Fläche mit bekannten archäologischen Fundstätten befinden, fließt ein Teil der Millioneninvestitionen auch in das kulturelle Erbe von Bad Buchau. Die wichtigen archäologischen Rettungsgrabungen erfolgen Hand in Hand und in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege. Im Bebauungsgebiet liegen bis zu 6000 Jahre alte Siedlungen und Wege. Bei den Rettungsgrabungen im Bereich des Pflegeheims „Haus Irmengardis“ wurden Hölzer entdeckt, die eine Ähnlichkeit zur bronzezeitlichen „Siedlung Forschner“ um 1500 v. Chr. (UNESCO Weltkulturerbe) erkennen lassen. Die Bauprojekte werden neue Erkenntnisse zur prähistorischen Besiedlung und kulturellen Bedeutung von Bad Buchau ermöglichen.

Bild: Lina-Hähnle-Haus

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